Heidi in der Frankfurter Neue Presse

18.08.2014 03:30 | Beitrag von Enrico Sauda704045_m1w930q75v31603_fff_heidi_180814_4c

 Piroska Szönye mit einem ihrer Heidi-Fotos. Foto: Kammerer

In jeder Frau steckt ein bisschen Heidi

Piroska Szönye ist halb Ungarin, halb Schweizerin und steckt voller Energie und Ideen. Manchmal genügt bei dieser bildenden Künstlerin nur ein einziger Satz, um daraus eine ganze Kunstserie entstehen zu lassen. So wie vor einigen Monaten im Gespräch mit dem Frankfurter Fotografen Hans Keller passiert. Der fand, dass in jeder Frau ein wenig von Johanna Spyris Kultfigur Heidi stecke. Und schon war es passiert: Szönye kam der Gedanke, die Geschichte Heidis anhand von Fotos, die Keller in der Mainmetropole mit ihr in der Hauptrolle aufnahm, weiterzuspinnen. Wie wäre Heidi heute, als erwachsene Frau? Was täte sie, wenn sie an die Orte ihrer Kindheit zurückkäme? Mit großen Augen, Tracht und roten Highheels posiert Piroska Szönye auf der Untermainbrücke, vor dem Euro-Zeichen oder am Eingang eines Bordells im Bahnhofsviertel und stellt Heidis Dasein als Große nach.
(es)

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