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La Suisse n’existe pas… sans Heidi!

Salz & Pfeffer | Das Magazin der Gastronomie

 

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Piroska Szönyes Kochbücher sind Kunst- und Nachschlagewerk zugleich. Jetzt hat die Bündner Künstlerin die Arbeit an ihrem neuen Rezeptbuch Brot-O-Typ aufgenommen.

«Ich stelle mir ein Buch vor, das sich teilen lässt wie Brot, von dem der Leser ein Stück abbrechen und weitergeben kann.»

Da sage noch einer, Kunst sei brotlos: Piroska Szönyes neuestes Oeuvre widmet sich nicht nur inhaltlich unserem Grundnahrungsmittel Nummer eins, es kommt sogar als Sauerteiglaib daher. Es heisst Brot-O-Typ und verwischt einmal mehr die Grenzen zwischen Kunst- und kulinarischem Nachschlagewerk. Damit wandelt Brot-O-Typ auf den Spuren von Heidi & Friends, der ersten Buchpublikation der Churer Künstlerin, einem Sammelsurium mit kulinarischen Geschichten, Kindheitserinnerungen und Rezepten aus ihrer Bündner Heimat. Szönyes Erstlingswerk als Kochbuch zu bezeichnen, wäre stark untertrieben, denn nebst einigen Dutzend Rezepten wartete es auch mit allerlei handfesten Überraschungen auf, darunter Blumensamen, Zahnstocher, Zuckertütchen und Fotografien zum Herausnehmen, mit handgeschriebenen Briefe vom Alpöhi oder einem Buchzeichen aus Trockenfleisch, zum Beispiel.

Als Schatztruhe, die aus allen Nähten platzt, wird auch Brot-O-Typ daherkommen, das Koch- und Geschichtenbuch rund ums Brot, an dem die Künstlerin derzeit arbeitet. Es soll noch ausgefallener werden als sein Vorgänger. Allein mit dem Buchdeckel, bestehend aus ausgehöhltem, getrockneten Sauerteigbrot, hat Szönye die Grenzen des Möglichen ausgelotet. Die Finanzierung des Werks, das im Herbst erscheinen soll, sei auf gutem Weg, aber noch nicht in trockenen Tüchern, sagt Szönye. Ein Crowdfunding, das nächsten Monat startet, soll der Produktion zusätzlich unter die Arme greifen.

Warum sie ihr neustes Werk Brot widmet? «Brot ist ein Stück Heimat. Brot teilt man mit Freunden. Brot bedeutet Glück», sagt Piroska Szönye.

An gewichtigen Fürsprechern mangelt es der Künstlerin glücklicherweise nicht, und so ist Brot-O-Typ kein Eigenbrötler-Opus, sondern ein Gemeinschaftswerk, zu dem einige der besten Bäcker und Küchenchefs beisteuern. So geben etwa Andreas Caminada (Schloss Schauenstein, Fürstenau), Rolf Fliegauf (Ecco, Ascona), Rolf Caviezel (Freestylecooking, Grenchen) oder Siggi Tschurtschenthaler (Adler, Fläsch) ihre Lieblingsrezepte mit Brotresten preis, weitere Koch- und Backanleitungen gibts unter anderem von der Schweizer Armee, John Baker in Zürich, den Eigenbrötler Backwerken aus Wauwil oder von der Dampfbäckerei im österreichischen Gaubitsch. In der Summe erwarten den Leser rund 100 Rezepte für und mit Brot, gedruckt und teils handgeschrieben auf Brotpackpapier, Wissenswertes aus der Backpraxis und allerlei Geschichten zu unserem täglich Brot. «Natürlich», verspricht Szönye, «wird das Buch auch wieder mit ein paar Überraschungen aufwarten.» Mit einem kleinen Messer als Buchzeichen zum Beispiel, einem Brotsack aus Leinen, einer Fertigmischung für ein «Notbrötchen» oder der Backanleitung für den Buchdeckel aus Sauerteig, sollte dieser irgendwann doch zerbröseln. «Bis jetzt ist vieles angedacht und noch nicht entschieden», sagt Szönye, «und verraten möchte ich nicht zu viel.» Zurzeit tüftle sie mit ihren Grafikern an einer besonderen Idee, die sie weiterverfolgen wolle, so die Künstlerin: «Ich stelle mir ein Buch vor, das sich teilen lässt wie Brot, von dem der Leser ein Stück abbrechen und weitergeben kann, wann immer er möchte.»

Erscheinen soll Brot-O-Typ mit einer Auflage von 1111 Büchern à 170 Franken pro Stück. «Bestellungen sind ab sofort möglich, und jeder einbezahlte Franken fliesst in die Produktion», sagt Szönye. «Ohne die vielen Menschen, die an mich glauben, wäre das Buch nicht möglich, denn ich gehe jedes Werk mit Budget null an.» Zurzeit arbeiteten alle am Buch Beteiligten ohne Entgelt, aber dafür mit viel Herzblut, sagt die Künstlerin: «Uns alle eint das Engagement fürs Gute, wie es das Brot verkörpert: Brot ist ein Stück Heimat, Kultur und Tradition. Brot teilt man mit Freunden. Brot ist Leidenschaft und Liebe. Brot bedeutet Glück.»

Heidi in China

Deutschland: 4 September 2018 Flow

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Bern: BZ Magazin

https://www.bernerzeitung.ch/leben/essen-und-trinken/unbedingt-no-meh-ine-stopfe/story/21443479

Was würde Heidi heute machen?
Heidi ist pur authentisch, humorvoll und immer für eine Überraschung parat.

 

 

 

 

ORF – Unterwegs beim Nachbarn

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“ Mythos Heidi“, 27.5. 2017 ORF

„Heidi“, die Schweizer Kinderbuch-Figur ist auf der ganzen Welt bekannt. Das einfache Leben, die Natur, die Freundschaften in den Bergen und die Einsamkeit in der Grosstadt – was das Kind prägte, das fasziniert auch heute- mehr als 130 Jahre nach dem Erscheinen- Generationen von Kindern. Das Buch wurde in unzählige Sprachen übersetzt, gab Stoff für Filme und Trickfilm-Serien, das „Heidi“ Dorf ist Anziehungspunkt für Touristen aus der ganzen Welt, Heidi als Schweizer „Volksheldin“, die nie gelebt hat, ist auch als Werbeträger beliebt und erfolgreich. Was steckt dahinter, welche Rolle spielt die Autorin, die streng gläubig erzogene Johanna Spyri, und was errinnert heute in der Region an die Zeit,  in der die Geschichte des kleinen Mädchens spielt?

Gestaltung: Raphaela Stefandl (Raphaela.Stefandl@ORF.at)
Kamera: Alexander Roschanek
Ton: Kerem Unterberger
Schnitt: Klaus Feurstein

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